Gestern trafen sich alle Gastschueler aus der Region Tokachi. Das sind alle, die in Obihiro sind und Abi (Abigail) aus Malaysia, die eine gute Freundin von mir ist und in Ohotsuku wohnt. Auf dem Tagesplan stand: Kochen. Puenktlich wie wir Deutschen sind war ich am verabredeten Ort und traf auch schon Abi, die mich jubelnd ansprang und umarmte. Ihre Gastmutter schien davon nicht sehr angetan zu sein. Wir gingen dann zusammen in die Kueche, wo sich bereits alle anderen eingefunden hatten und die ersten Zutaten fuer das 21-Leute-Essen bereit legten. Dann gings auch schon los mit der Kocherei, weil wir ein Zeitlimit hatten. Ich wurde zum Salat schneiden verdonnert und quatschte nebenbei mit Nathalie.
Sie erwaehnte irgendwann meine Schule und meinte, dass Schueler von ihrer Schule gesagt haben, dass die coolsten Schueler in Obihiro auf die 三条高校 (Sanjokoko), also meine Schule, gehen. Generell habe ich gemerkt, dass wirklich jeder die 三条高校 kennt und immer erstaunt ist, wenn ich ihm erzaehle, dass ich dorthin gehe. Die Schulhymne meiner Schule, ich mag sie sehr, soll ausserdem eine der drei besten Japans sein. Noch dazu gehoert auch das Orchester zu den besten Hokkaidos und nimmt sehr oft an Wettkaempfen teil, ich bin also auf einer echten Elite-Schule.
Doch nun wieder zum Kochen. Mit dem Salat war ich schnell fertig und machte mich, nachdem ich ein paar Fotos geschossen hatte, ans Tisch decken. Nachdem ich die Flasche Calpis auf einem der Tische gesehen hatte, wusste ich, wo mein Platz sein wuerde. Nach einem sehr anstrengendem Tische ruecken, verteilte ich mit einer Japanerin, die ein Jahr in Kottbus verbracht hatte, noch sehr leckere selbstgemachte Kekse. Damit war meine Arbeit getan und ich verbrachte den Rest der Zeit damit, den anderen zuzugucken, wie sie das Essen zubereiteten. Als alles fertig war, stand folgendes auf den Tischen: Kekse, Reis, selbstgemachte Onigiri (gefuellte Reisbaellchen), Huehnchen, Yakisoba, Kartoffeln mit Kaese ueberbacken, Fruechte mit geschnitzten Mustern, Salat und und und.... Natuerlich habe ich mich bis zum Maximum vollgestopft, hauptsaechlich mit Keksen, wenn ich ehrlich bin. Ich habe aber alles probiert und muss sagen, dass es wirklich ein 1a Essen war!
Unser Ziel war das nahegelegene Nagasakiya, natuerlich um Purikura zu machen. Ich redete viel mit Abi, unser einziges Thema war eigentlich ihre Gastmutter. Abi meint, dass ihre Gastmutter sie viel zu viel kontrolliert, private Dinge an Freunde und Nachbarn freigibt und ihr generell viel zu wenig Freiraum laesst. Was sie mir erzaehlt hat, war zum Teil sehr erschreckend. Im Moment wuerde sie auf jeden Fall wieder nach Malaysia zurueckfliegen, sie tut das nur nicht, weil ih
Schulisch laeuft alles gut. Waehrend die Maedchen dahinschmelzen, wenn sie erfahren, dass ich Single bin und die Jungs (ausser die vom Volleyballclub) mich immer cooler finden, werde ich endlich naechste Woche einen gemeinsamen Tag mit Fujisaki und Keisuke verbringen. Geplant ist ein Gamecenter. Mein Hauptziel werden natuerlich die Purikura-Automaten sein!
Dein Jonathan
P.S.: Es ist nur noch eine Tafel von meinen Milka Mitbringseln uebrig! Wenn du mir das Kanji-Lernen leichter machen willst, kannst du mir einfach ein paar Tafeln von Lindt oder Milka (ja, ich bin dreisterweise auch noch waehlerisch) per Post schicken. Ist das nicht mal 'n Vorschlag? Adresse auf Anfrage!
jo, hast ja bald Geburtstag und hier liegen noch jede Menge Tafeln auf deinem Schrank.
AntwortenLöschenSchoen dass du soviel Glueck mit Gasteltern und Schule hast und das mit dem Volleyball bekommst du auch noch hin.
gib mir deine adresse! :D
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Ich würd deinen Austauschfreunden gern was geben..
AntwortenLöschenDie armen Dinger
Dich hats tatsächlich am besten getroffen xp
voll sozial von dir sie so aufzu muntern :)
AntwortenLöschenjaaha die adresse hätt ich auch gern.
deine gasteltern sind einfachmal die geilsten !
findest du es nicht ein bisschen fehl am platze hier die probleme von abi reinzuschreiben wenn sie genau das an ihrer gastfamiie stört?
AntwortenLöschenIch schilder nur Probleme, die ein Austauschschueler haben kann.
AntwortenLöschenund nennst dabei namen!
AntwortenLöschenwas ja egal sein kann, weil ihr sie sowieso nie treffen werdet, haette sie auch karotte nennen koennen, waer aufs gleiche rausgekommen
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